Erfüllung

Erfüllung
bedeutet für mich, meine ganze Kraft
in etwas legen zu können,
das ich liebe,
und von dem ich mir erhoffe, 
dass es auch viele andere
mit Liebe erfüllt.
Meine Kraft und Fähigkeiten und Ressourcen
einsetzen zu können
bedeutet ja auch,
dass ich mir dieser Gaben bewusst bin,
und dass es mir Freude bereitet,
sie einzusetzen – also auch weg-zu-geben.
So ist Erfüllung kaum vereinbar mit der Vorstellung von Mangel,
mit der Vorstellung schwach oder arm oder allein zu sein.
Dies aber – das Übertreten des Mangels –
ist eines jeden Menschen ganz persönliche Aufgabe,
hat nichts zu tun mit Vergangenheit, Umfeld oder anderen „Behinderungen“,
denn noch nie ist mir ein Mensch begegnet,
der nicht reichlich beschenkt wäre.