Wege in die Freiheit

Es gibt so viele Wege in die Freiheit,
Wege, die frei von Mangel und Zwist sind,
Wege frei von Angst und Verbiegung
Wege der Fülle, der Geborgenheit und der reizvollen Perspektiven.

Doch so vielgestaltig diese Wege sein mögen,
Wesentliches haben sie gemeinsam:
Sie sind frei von Forderungen und Anklagen.
Sie sind frei von Urteilen über Dinge, die nicht untersucht wurden.
Sie sind frei von Gewalt, Verlust und Lüge.

Stattdessen beinhalten sie
einen klaren Blick für die Verwandheit
mit den Wesen um uns her.

Menschen auf dem Weg der Freiheit
erkennen im Straucheln der anderen das eigene Straucheln,
bekennen Fehler freiherzig und lernen gemeinsam,
nehmen an sich statt von sich zu weisen,
tragen aus eigener Kraft, was sie nehmen oder genommen haben,
bereinigen ihre materiellen und immateriellen Schulden,
sorgen für Bewegung und Entwicklung statt für Bequemlichkeit und Sicherheit,
wertschätzen die Taten und Fähigkeiten der anderen und deren Verdienste.

Es gibt so viele Wege in die Freiheit,
doch ganz gleich, welchen Weg Du für Dich wählst:
Diese Regeln werden Dir begegnen.