LIVING IN THE BOX

… nun bin ich seit 5 Wochen zurück in Europa, lebe wieder in geschlossenen Räumen, bin umgeben von Maschinen und sehr, sehr vielen Menschen in meinem unmittelbaren Umfeld.
All die Bequemlichkeiten und modernen Dinge haben mein Bewegungslevel und damit meinen Horizont um etwa 50% reduziert (obwohl ich täglich laufe und Yoga mache). Ich denke an die Thai auf meiner Insel, die gerademal seit 10 Jahren Kühlschränke, Telefone und Autos entdecken und gar nicht genug davon bekommen können. Oder an die europäischen Freunde auf der Insel, die ganz stolz über technische Errungenschaften in ihren Thai-Behausungen sind (ich sage nur „Milchschäumer“.. „grin“-Emoticon ).
Nun bin ich offenbar eine der wenigen, die all das als überflüssig, ja sogar ungeheuer einschränkend empfinden. Die Befassung mit einfachsten, überlebensnotwendigen Dingen wie: Trinkwasser sichern, mit wilden Tieren Fremd- und Eigenraum abstimmen, Essen pflücken, ist Balsam für das Hier-Sein der Seele. Und diese einfache Existenzsicherung geht einher mit aktiver, sinnliche Teilhabe an der Schönheit der Natur (stundenlang am Wasserfall sitzen, Dschungelberge hinaufklettern, den Unterschlupf der Ratten suchen und entdecken…).
Zwei „Knoten“ sehe ich in meiner geliebten, europäischen Heimat, die nur mit viel Einfallsreichtum und Mut zu lösen sind: Das Wetter und die damit verbundenen Schutzvorrichtungen einerseits und die krankhafte Produktivität an technologischer Innovation andererseits, die komplexe Systeme, Regulierungen und Erhaltungszwänge schafft, wie Maulwürfe unterirdische Tunnel.
Die einfachste Lösung: Kuschelmonate mit dem Liebsten „smile“-Emoticon … da bleibt gar keine Zeit für technische Produktivität und warm ist es außerdem „grin“-Emoticon

Get out of the box !
Denn: Wir sind vorübergehende Gäste, unsere Aufgabe hier ist zu beobachten, zu lernen, zu wachsen, zu lieben..

LIVING IN THE BOX
… now I am back in Europe since 5 weeks, living again in enclosed spaces, surrounded by machines and many, many people in my immediate environment.
Having all the comforts and modern things my mobility and thus my horizon redeuced by 50% (although I run every day and doing yoga). I think of the Thai on my island, discovering refrigerators, phones and cars – for only 10 years now – and can not get enough of it. Or to the European friends on the island, which are quite proud of their technical achievements in their simple thai houses (I just say only „milk frother“ … „grin“-Emoticon )
Now I am apparently one of the few that perceive all that as unnecessary or even hugely restrictive. Dealing with the simplest, through essentials as: provide drinking, discuss territories with wild animals of the neighbourhood, pick food, is balm for the Being-Here-Now of the soul. And this simple livelihood accompanied by active, sensual participation in the beauty of nature (to sit for hours at the waterfall, climb the jungle mountains, explore the rats´ hideout…).
I do see two challenges in my beloved, European home, which can only be solved with great ingenuity and courage: The weather and the associated protective devices on the one hand and the morbid productivity of technological innovation on the other hand, that creates complex systems, regulations and conservation constraints, like moles´ underground tunnels.
The simplest solution: cosy months with the loved one … there is no time left for technical productivity and it is warm, too

Get out of the box!
Because we are transient guests, our task here is to observe, to learn, to grow, to love ..