Gestrandet

in der Belanglosigkeit des Lebens
in den Wahlmöglichkeiten der Welt
lasse ich es gut sein.
Es ist, wie es ist,
und es ist nicht schlecht.
Vielleicht ist es sogar gut.
Ich werde das herausfinden.
Oder nicht.
Nur eine Frage des Geschmacks.
Weder mag ich zuckersüß noch bekommt mir affenscharf;
seichte, lauwarme Gewässer sind mir zuwider und die schwarze Tiefsee  zu dramatisch.
Wahrscheinlich ist kaum etwas bekömmlich,
das im immer Gleichen verharrt:
Sei es nun betoniertes Bürgertum
oder manische Unabhängigkeit:
Es gibt noch etwas neben Extremen und neben Mittelmaß.
Oder nicht.
Nur eine Frage des Geschmacks.